Behandlung warum und wann?

Wann ist der beste Behandlungszeitpunkt?

Häufig entdecken Zahn-, und Kinderärzte Fehlstellungen im Zahn-, und Kieferbereich, oder den Eltern fällt auf, dass etwas nicht stimmt. Wer ganz sicher gehen will, dass nichts übersehen wird, kommt mit seinem Kind schon im 4. Lebensjahr in unsere kieferorthopädische Fachpraxis.

Einige Fehlsituationen, wie starker Platzmangel im Kiefer oder ein offener Biss, lassen sich in der Frühbehandlung, oder auch einige Jahre später, am besten korrigieren - spätere langwierige Behandlungen können unter Umständen vermieden werden.

Auch bei schlechten Gewohnheiten können wir eingreifen und eine begleitende Therapie einleiten.

 

9 bis 13 Jahre: Das Kieferwachstum positiv beeinflussen

Regulär beginnt die aktive Behandlung im Alter von etwa 9 bis 10 Jahren. In dieser Zeit lässt sich die späte Phase des Zahnwechsels, in der der Kiefer noch einmal stark wächst, günstig beeinflussen. Eine falsche Bisslage durch eine Kieferfehlstellung oder ein Engstand mit schiefen Zähnen lässt sich noch gut richten. Meist dauert die Behandlung drei bis vier Jahre.

 

Bei Kindern auf Mundatmung achten

Zu den ungünstigsten Angewohnheiten zählt auch die Mundatmung - was bei Kindern gar nicht so selten vorkommt. Eltern sollten ihr Kind einfach immer wieder daran erinnern, den Mund zu schließen. Allerdings kann bei einer chronischen Verstopfung der Nase, einer Fehlstellung des Kiefers oder einer Schwäche der Mundmuskulatur das Problem nicht durch reinen Mundschluss behoben werden . Das ständige Atmen durch den Mund birgt die Gefahr, dass die Mundschleimhäute austrocknen. Es fehlt "zahnrepariender" Speichel, die Kariesgefahr steigt enorm. Eine Vorstellung ihres Kindes bei ihrem Kieferorthopäden und/oder HNO-Arzt ist dringend empfohlen.

 

Nicht über das 3. Lebensjahr hinaus

Mit den Nuckelgewohnheiten sollte spätestens nach dem 3. Lebensjahr Schluss sein. Wenn das schwerfällt, bieten zum Beispiel kieferorthopädische Mundvorhofplatten eine Hilfe beim Abgewöhnen. Sie schützen die Zähne vor der Muskelkraft von Zunge, Wangen und Lippen.

 

Für die Hälfte aller Zahn- und Kieferfehlstellungen sind falsche Gewohnheiten verantwortlich.

Am Wittbender Tor 1

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© Dr. med. dent. Eugen Apeldorn